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Kernfusionsforschung in Greifswald: Die 100-Millionen-Grad-Maschine – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

17. Nov

Mal Etwas Off-Topic…

Wer sich schon mal gefragt hat, wofür w7x eigentlich steht, ist entweder auf meinen ersten Blog-Eintrag gestoßen, oder er hat im Internet recherchiert und hat dabei höchstwahrscheinlich den “Wendelstein 7X” entdeckt.

Für Physik-Interessierte (wie ich es auch bin) ist das Thema Kernfusion sicher sehr spannend und aktuell hat Spiegel Online einen netten Bericht dazu veröffentlicht:

Kernfusionsforschung in Greifswald: Die 100-Millionen-Grad-Maschine – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft.

 
 

insserv: warning: script ‘K20svnserve’ missing LSB tags and overrides

15. Sep

Auf diesen Fehler bin ich gestoßen, als ich ein Debian Lenny auf Squeeze ziehen wollte. Es handelt sich hierbei offensichtlich um ein System das im Bootprozess prüft, ob alle Abhängigkeiten des zu startenden Scripts vorhanden sind. An sich also keine große Sache.

Ein Tipp eines Kollegen hat mich auf folgenden Post gebracht:

Folgender Code muss also einfach im Header der Datei untergebracht werden:

### BEGIN INIT INFO
# Provides: SCRIPTNAME
# Required-Start: $remote_fs $syslog
# Required-Stop: $remote_fs $syslog
# Default-Start: 2 3 4 5
# Default-Stop: 0 1 6
# Short-Description: Start daemon at boot time
# Description: Enable service provided by daemon.
### END INIT INFO

nun nur noch SCRIPTNAME mit dem tatsächlichen Dateinamen ersetzen. Bei mir sieht der Header im Beispiel von SVN also so aus:

#!/bin/sh -e
### BEGIN INIT INFO
# Provides: svnserve
# Required-Start: $remote_fs $syslog
# Required-Stop: $remote_fs $syslog
# Default-Start: 2 3 4 5
# Default-Stop: 0 1 6
# Short-Description: Start daemon at boot time
# Description: Enable service provided by daemon.
### END INIT INFO#
# svnserve - brings up the svn server so anonymous users
# can access svn
#

Danach ein lustiges

dpkg-reconfigure sysv-rc

Und schon hat man das neue Bootsystem aktiviert.

 
 

2 Klicks für mehr Datenschutz | c’t

07. Sep

Die Jungs vom Heise Online-Magazin haben sich die Mühe gemacht und eine Datenschutz-optimierte Variante zur Integration von Google+, Twitter und Facebook auf Webseiten erstellt. Im Artikel 2 Klicks für mehr Datenschutz | c’t wird beschrieben wie es genau funktioniert.

Der Gag dabei ist, dass man zuerst den Button selbst aktivieren muss bevor er aktiv wird. Dann bekommt man einen Hinweis, dass seine Daten im Ausland gespeichert werden und erst dann kann man den Button selbst betätigen.

Der Hintergrund ist natürlich klar. Auf jeder beliebigen Webseite gibt es heute einen Facebook- oder Google+-Button. Und die Benutzer nutzen diese auch teils exzessiv ohne sich Gedanken darüber zu machen, was im Hintergrund eigentlich passiert. Kaum jemandem ist bewusst, dass bei einem harmlosen Klick auf einen Like-Button sofort bei Facebook gespeichert wird, dass der Benutzer diese Seite besucht und dass er auch am Kontext dieser Seite interessiert ist. Eigentlich sogar noch schlimmer… ist man permanent bei Facebook eingeloggt, reicht sogar schon der Besuch auf der Seite mit dem Button damit Facebook dies mitbekommt. So lassen sich natürlich wunderbar detaillierte Bewegungsprofile im Internet erzeugen. Daraus ergeben sich dann im nächsten Schritt automatisierte Zuordnung von Interessengebieten und schon bekommt man angepasste Werbung.

Wie man auf diesen Seiten sehen kann, gibt es auch schon ein Plugin für WordPress mit dem man dieses System einfach integrieren kann. Es funktioniert zwar noch nicht 100%ig, ist aber jetzt schon besser als alle anderen Varianten.

 

Squirrelmail mit Courier und extrem lange Ladezeiten

07. Sep

Seit einiger Zeit stellte ich fest, dass er insbesondere direkt nach dem Login bei Squirrelmail sehr lange dauert, bis die Inbox-Ansicht geladen hat. Bei Recherchen im Internet (Ich kenn die Jungs von Goggl ;) ) konnte ich sogar Fälle finden bei denen es zum Timeout kam und die Seite gar nicht geladen wurde.

Wie immer – großes Problem, einfache Lösung:

Courier selbst will dem Mailclient ja ein bisschen Arbeit abnehmen und scheint die Inhalte der Mailbox vorab zu sortieren. Zur Geburt jeder Inbox ist das ja kein Problem, da es nicht viel zu sortieren gibt. Je mehr Mails allerdings gespeichert werden umso mehr muss der liebe Courier auch arbeiten.

Die Abhilfe:

Bearbeitet folgende Datei (Dateipfad aus Debian Lenny):

/etc/courier/imapd

Darin solltet ihr folgende Zeile finden:

IMAP_DISABLETHREADSORT=0

Nun ändert ihr den Wert dieser Variable von 0 auf 1 und startet den Courier neu mit

/etc/init.d/courier-imap restart

Ab sofort ist die einzige Instanz die sortiert das liebe Squirrelmail. Ob dies Auswirkung auf einen Mailclient ala Outlook & Co. hat, konnte ich bislang noch nicht feststellen. Wenn ihr was feststellt, freue ich mich über einen Kommentar diesbezüglich.

 
 

Kostenlose SSL-Zertifikate von StartSSL™

22. Aug

Unter folgendem Link gibts kostenlos ein SSL-Zertifikat:

StartSSL™ Certificates & Public Key Infrastructure -.

Ob für die Authentifizierung von E-Mails oder die verschlüsselte Übertragung von Website-Inhalten. Eine kostenlose Variante zu den sonst eher teuren SSL-Zertifikaten von Verisign & Co. ist denke ich immer gern gesehen.

 

ssh ohne passwort – authorized_keys ist dein Freund

11. Aug

Es gibt verschiedene Möglichkeiten hier zum Ziel zu kommen. Ich werde nur eine davon beschreiben.

Ich habe mich für einen DSA-Key entschieden. Diesen erstellt man folgendermaßen:

$ ssh-keygen -t dsa

Damit ich nicht doch wieder was eintippen muss wenn ich mich auf dem anderen Host einloggen will, lasse ich die Passphrase leer.

Daraufhin haben wir jetzt folgende Dateien:
~/.ssh/id_dsa
~/.ssh/id_dsa.pub

Die *.pub-Datei muss nun auf den Zielserver kopiert und dort der Datei ~/.ssh/authorized_keys angehängt werden:

$ ssh-copy-id -i ~/.ssh/id_dsa.pub user@host

Jetzt einmal kurz testen obs geklappt hat:

$ ssh user@host

Eigentlich sollte jetzt keine Passwortabfrage mehr kommen.

 
 

Gutscheine Netcup vServer – 1 Monat Grundgebühr sparen

06. Jul

Wie in meinem vorherigen Artikel erwähnt, bin ich Kunde bei Netcup und habe dort diverse vServer laufen. Ein herausragendes Merkmal der Server (z.B. vCloud BASIC) ist die Rechenleistung. Bei noch keinem anderen Anbieter hatte ich vServer mit 16 Prozessorkernen. Wirklich toll.

Wer sich das mal ansehen möchte, kann sich einen der folgenden Gutscheincodes schnappen und sich mal anmelden. Die Server sind monatlich kündbar. Somit hätte man keinen Verlust gemacht, wenn es einem doch nicht zusagen sollte.

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Viel Spaß dabei!

 

ERROR iptables -n -L INPUT | grep -q fail2ban-ssh returned 100

06. Jul

Und noch ein Eintrag aus der Rubrik “Fehlermeldungen verstehen” ;)

Nachdem ich einen neuen VServer mit ISPConfig3 aufgesetzt habe, habe ich mir zum ersten Mal genauer das fail2ban Logfile angesehen. fail2ban ist ein Tool das die Frequenz von Zugriffen auf den Server registriert und automatisch über die systemeigene Firewall mit iptables einzelne IP-Adressen sperrt wenn diese zu häufig zugreifen wollen. An sich eine schöne Erleichterung für den Sysadmin.

Nun aber zur Fehlermeldung:

ERROR iptables -n -L INPUT | grep -q fail2ban-ssh returned 100

Heißt so viel wie “iptables funktioniert nicht”. Ein einfacher Test gibt Aufschluss über den Hintergrund. Einfach in der Kommandozeile mal folgendes eingeben:

modprobe ip_tables

Wenn dann sowas hier kommt

FATAL: Could not load /lib/modules/2.6.36.4-vs2.3.0.36.39-netcup/modules.dep: No such file or directory

bedeutet das, dass iptables nicht geladen wurde und somit auch nicht zur Verfügung steht.

Wie man in der Fehlermeldung sieht, steht besagter Server bei Netcup. Hier soll es angeblich eine Möglichkeit geben dennoch auf iptables zuzugreifen. Ich werde das mal recherchieren und bei Erfolg hier nachtragen. Ansonsten scheint es aber üblich zu sein, dass man keinen Zugriff auf iptables auf einem VServer bekommt.

Weitere Quellen sagen jedoch ohnehin aus, dass fail2ban nicht unbedingt das beste Stück Software ist und gerne auch die Serversicherheit ein wenig runter schraubt. Ich kann das nicht bestätigen und lasse diese Aussage somit einfach mal im Raum stehen, würde mich aber über fachliche Kommentare dazu sehr freuen.

Meine Lösung:
Bisher hab ich noch keine. Ich werde mir mal ein hübsches Script überlegen, was die Zugriffe überwacht und mich dann entsprechend per Mail informiert oder sowas in der Richtung. Auch hier bin ich für jegliche Lösungsvorschläge dankbar.

[EDIT]
In den FAQ von Netcup steht, dass man den Support kontaktieren soll wenn man iptables freigeschaltet haben möchte. Dies habe ich eben getan und warte nun gespannt auf Antwort. Wär natürlich ne feine Sache wenn das klappen würde.

[EDIT 2]
Da hatte ich wohl was falsch verstanden. iptables steht prinzipiell nicht zur Verfügung. Netcup arbeitet aber bereits an einer eigenen API für das vservercontrollpanel. Dadurch wird es möglich sein, fail2ban direkt auf diese API zugreifen zu lassen.
Ein Kollege von mir hat sich jedoch die Arbeit gemacht und für die Übergangszeit ein Script geschrieben mit dem das jetzt schon ohne API funktioniert. Das Script gibts hier:
http://blog.n-durch-x.de/2011/07/fail2ban-auf-netcup-vservern/
Funktioniert bislang tadellos auf meinem Server. Somit klappts dann auch mit fail2ban ;)

 
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warning: database /etc/aliases.db is older than source file /etc/aliases

06. Jul

Wer diesen Fehler in seinen Error-Logs bekommt hat nicht wirklich ein Problem. Der Administrator des Servers oder irgendein Script haben die Datei /etc/aliases editiert. Damit die Änderungen aber systemweit übernommen werden, ist die Ausführung des folgenden Befehls von Nöten:

newaliases

Der Befehl gibt keine Rückmeldung wenn alles gut gelaufen ist. Und die Meldung sollte alsbald auch aus den Logfiles verschwunden sein.

 
 

Session und Cookies Domainübergreifend im Frameset im Internet Explorer – ja es geht!

08. Jun

Heute hatte ich mal wieder ein lustiges Problem mit dem allseits beliebten IE. Offensichtlich ist es schon seit einer Weile so, dass der IE ab der Standardsicherheitsstufe keine Cookies von sog. 3rd Parties mehr akzeptiert. Als 3rd Party gilt natürlich auch eine Seite, die von Domain abc.de in einem Frameset aufgerufen wird und unter der Domain xyz.de erreichbar ist. Dem Firefox ist das übrigens komplett wurscht. Er schreibt den Cookie ohnehin nur für die Domain xyz.de wenn er von dort aus gesetzt werden soll.

Nun gut – auf Anhieb scheint das Problem unlösbar. Man kann es drehen und wenden wie man will, der IE verweigert sich einfach. Ob Session oder direktes Setzen eines Cookies – man bleibt vor verschlossenen Türen.

Die Lösung dieses Problems ist tatsächlich denkbar einfach und stellt die ach so tolle Sicherheitsregel des IE gehörig in Frage:

Man schickt im Header der Seite, also vor Auslieferung des Contents und auch vor dem Setzen des ersten Cookies, einfach folgende Zeile mit:
P3P: CP="CAO PSA OUR

In PHP sähe das zum Beispiel so aus:

<?php
header('P3P: CP="CAO PSA OUR"');
?>

Und schon werden Cookies brav akzeptiert. Was hat das nun für einen Hintergrund?
Der IE erwartet die Einhaltung definierter Security Policies. Diese findet man hier:
http://www.w3c.org/TR/P3P/

Der sogenannte sog. P3P Standard (Platform for Privacy Preferences)

Was bedeuten die Angaben im Detail? Das ist schnell erklärt:
CAO: Die Webseite gewährt Zugang zu den eigenen Kontaktdaten
PSA: Erhobene Daten werden nicht mit einer natürlichen Person in Verbindung gebracht
OUR: Erhobene Daten werden nicht an Dritte weiter gegeben

Nun mag man vielleicht auf den Gedanken kommen “Verdammt, aber ich halte diese Angaben doch gar nicht ein…” – macht nix. Bisher gibt es keine Methode, diese Angaben auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.
Das soll jetzt natürlich kein Aufruf zu illegalen Machenschaften sein. In meiner Nebenrolle als betrieblicher Datenschutzbeauftragter, lege ich natürlich höchsten Wert auf die Einhaltung solcher Regeln und die Beachtung des BDSG. Eine solche Maßnahme von den Internet Explorer Entwicklern scheint mir aber so dermaßen sinnlos wenn sie so leicht umgangen werden kann, dass ich im gleichen Zuge keinen Grund sehe, sich einfach drum herum zu mogeln.

 

 
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